Beiträge: WaCHstumsmüdigkeit

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DIE 96-JÄHRIGE WAFFE

Diese Woche verhängte Trump Zölle von 50 Prozent auf ausgewählte kanadische Produkte. Bemerkenswert ist dabei weniger Kanada als die rechtliche Grundlage. Erstmals griff Trump auf Section 338 des Tariff Act von 1930 zurück – eine Bestimmung aus der Zeit des Smoot-Hawley-Zollgesetzes. 96 Jahre alt. Und bislang nie angewendet.

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KI

KI, KEYNES, BADI

Künstliche Intelligenz soll die Produktivität massiv steigern. Die spannendere Frage lautet aber nicht, ob das gelingt. Sondern: Wohin verschwindet dieser Gewinn? In höhere Löhne? Mehr Freizeit? Mehr Ferien? Oder merken wir ihn am Ende kaum?
Genau dieselbe Frage stellte sich bereits John Maynard Keynes vor fast hundert Jahren.

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TIT-FOR-TAT AUF PUMP

Wieder Tit-for-Tat im Nahen Osten. Wieder Raketen, wieder Drohungen, wieder die Frage, wie weit sich das hochschaukelt. Und trotzdem: Der Markt zuckt kaum. Warum eigentlich? Meine These: Nicht militärische Zurückhaltung begrenzt Trump, sondern fiskalische Zwänge.

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AHV: WER ZAHLT DIE RECHNUNG?

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ab. Damit entscheidet das Stimmvolk nicht nur über einen Steuersatz. Es entscheidet auch darüber, welches Finanzierungsinstrument zum Einsatz kommt – und wer die Last trägt.

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TOURISMUS: KEINE STRATEGIE OHNE VERGLEICH

Braunwald nimmt den Skibetrieb in der kommenden Saison nicht wieder auf. Was auf den ersten Blick wie eine lokale Nachricht aus dem Glarnerland wirkt, steht exemplarisch für eine viel grössere Entwicklung im alpinen Tourismus. Wenn eine Destination entscheidet, den klassischen Skibetrieb aufzugeben und sich stärker auf naturnahen Ganzjahrestourismus auszurichten, geht es um die strategische Zukunft eines ganzen Ortes.

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NEIN

Die Schweiz sagt Nein zur Zehn-Millionen-Schweiz-Initiative. Damit bleibt vorerst der Status quo bestehen. Was hätte ein Ja wirtschaftlich bedeutet? Die Antwort mag überraschen: Kurzfristig wohl weniger, als viele Befürworter und Gegner erwarten. Nicht weil nichts auf dem Spiel stünde, sondern weil politische Unsicherheit ihre Wirkung oft erst mit Verzögerung entfaltet. Eine Szenarioanalyse mit den Werkzeugen der Ökonomie zeigt, weshalb sich die grössten Risiken zunächst kaum in den Konjunkturdaten niedergeschlagen hätten – und warum das trotzdem kein Grund zur Entwarnung gewesen wäre.

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