
DIE PACKUNGSBEILAGE DES PMI
Der Schweizer Einkaufsmanagerindex, als PMI bekannter Vorlaufindikator für die Konjunktur, steht auf dem höchsten Stand seit über drei Jahren. Das klingt nach Aufschwung. Doch: this time is different.

Der Schweizer Einkaufsmanagerindex, als PMI bekannter Vorlaufindikator für die Konjunktur, steht auf dem höchsten Stand seit über drei Jahren. Das klingt nach Aufschwung. Doch: this time is different.

Der Ölpreis bewegt sich derzeit im Takt der Tweets von Donald Trump. Und Tweets lassen sich nicht prognostizieren. Was sich hingen prognostizieren lässt – oder zumindest einordnen – ist die ökonomische Logik hinter dem Marktgeschehen.

Im Januar stand hier eine nüchterne Diagnose: Der Schweizer Bankenmarkt funktioniert auch nach dem Wegfall der Credit Suisse. Aber er ist enger geworden. In einzelnen, für Innovation zentralen Funktionen fehlt Redundanz. Das System trägt – aber mit weniger Puffer. Seither ist die regulatorische Debatte weitergegangen. Ziel ist klar: Ein zweiter Fall wie bei der Credit Suisse soll verhindert werden. Der Preis dafür ist nicht null. Die relevante Frage ist nicht ob Kosten entstehen, sondern wie hoch sie sind und ob sie durch die konkrete Ausgestaltung minimiert werden.

Wir haben heute unsere neusten Prognosen für die Schweizer Wirtschaft veröffentlicht, und dazu fällt mir ein oft gehörtes Bonmot ein:
«Ökonomen prognostizieren auf Kommastellen genau – weil sie Humor haben.»
In der aktuellen geopolitischen Lage, geprägt von einem Krieg im Iran, einer blockierten Strasse von Hormus und nervösen Finanzmärkten, klingt das Bonmot lauter als sonst.

Warum sich die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft trotz Donald Trumps Unvorhersehbarkeit prognostizieren lässt

Ein Drama mit Ansage: Kevin Warsh übernimmt die Fed im Mai – mit einem impliziten Auftrag. Und gerät sofort in das gefährlichste geldpolitische Dilemma seit 2021.
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