
MIETER MIKADO
Zugegeben, das ist ein etwas spezieller Blog: Ich bin umgezogen, eigentlich eine persönliche Handlung. Doch meine Gedanken dazu durch die Ökonomen-Brille.
Die Beiträge hier basieren nicht auf empirischen Analysen, behandeln aber Fragen die Einfluss auf Wohlstand & Wohlsein haben könnten. Sie sind aus unserer Sicht explorativ und sollen als Denk- und Diskussionsanstoss dienen. Neugier ist die beste Position um diesen Beiträgen zu begegnen.

Zugegeben, das ist ein etwas spezieller Blog: Ich bin umgezogen, eigentlich eine persönliche Handlung. Doch meine Gedanken dazu durch die Ökonomen-Brille.

Diese Woche konnten wir das Monitoring Regulierungsbelastung publizieren, das wir im Auftrag von und in enger Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) im letzten halben Jahr erarbeitet haben. Neben der Integration bestehender Indikatoren ging es dabei auch darum, neue Wege zu finden, um die Belastung von Unternehmen durch Regulierung messbar zu machen. Als Projektleiterin möchte ich hier ein paar Eindrücke zum Prozess teilen, der hinter diesem Projekt steckt.

Letzte Weihnachten habe ich über Weihnachten geschrieben – aus der Sicht eines Ökonomen. Dieses Jahr tue ich es wieder. Die Nuancen sind klein. Die Ökonomie ist ein erstaunlich beständiges Fach, selbst in einer Welt, die sich scheinbar immer schneller verändert.

Wir haben es wieder getan: Eine Prognose veröffentlicht. Und diese erst noch mit den gleichen Zahlen wie vor Monaten. Dies nicht trotz, sondern dank des Zolldeals. Doch der Reihe nach.

Regulierungen wirken wie Spielregeln einer komplexen Volkswirtschaft: Ohne sie entsteht Chaos, mit zu vielen wird jedes Handeln blockiert. Trotzdem bleibt die Debatte über Regulierung weitgehend qualitativ. Wir haben Werkzeuge entwickelt, die regulatorische Pflichten erstmals systematisch quantifizieren. Diese neue Präzision öffnet den Weg zu einem effizienteren, empirisch fundierten Regulierungsframework.

Bewegung an der Zollfront. Gemäss Berichten aus den USA und der Schweiz naht ein «Zolldeal». Positiv wäre: Es wären nur noch 15 % und damit deutlich weniger als die 39 % und ähnlich viel wie die EU. Negativ: es wären nach wie vor 15 %.
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